W3C [World Wide Web Consortium] Dieses von verschiedenen Firmen und Verbänden mitbegründete unabhängige Konsortium macht Vorschläge zu Sprachstandards und Technologien im WWW. Diese werden in Form von Spezifikationen veröffentlicht.
Wallet Englische Bezeichnung für Brieftasche / Portemonnaie. Im Internet als digitales Zahlungssystem bekannt geworden, bei dem Nutzer mit Hilfe von „virtuellen Münzen“ (z.B. Cyber Coins) sichere Online-Einkäufe tätigen können. Wallets haben sich in der Praxis jedoch nicht durchgesetzt.
WAN [Wide Area Network] Ein sich im Gegensatz zum LAN über eine größere räumliche Fläche erstreckendes Computernetzwerk.
WAP [Wireless Application Protokoll] Erlaubt den direkten Zugriff von Internet- Inhalten vom Handy aus. Es benutzt als Codesprache WML (Wireless Markup Language) statt HTML. Grafiken werden über das Format WBMP (Wireless Bitmap) dargestellt. Der Benutzer eines WAP-fähigen Mobiltelefons kann von (fast) jedem Ort Informationen abrufen.
Warenkorb Hierbei handelt es sich um die Funktion, die aus einem Online-Katalog eine Shopping-Lösung macht. Artikel, die von einem Kunden ausgewählt werden, landen auf einer Kaufliste, werden summiert und zumeist um Positionen wie Versandkosten und MWSt. ergänzt. Der Kunde kann jederzeit seinen Warenkorb einsehen und ggf. zum Schluss per Mausclick seinen Einkauf abschließen.
Web Kurzform für den Begriff World Wide Web
Web-Publishing Veröffentlichungen im WWW aller Art. Die Spannweite reicht von Online Versionen von Printpublikationen bis hin zu ad hoc erzeugten dynamischen Webseite.
Webmail Das Abrufen vom Emails über eine HTML-Seite im WWW unabhängig vom geografischen Ort. Verschiedene Webservices bieten Webmails ihren Besuchern als Extra-Leistung an.
Webmaster Der technisch Verantwortliche einer Website sorgt für die einwandfreie Struktur und Funktion aller Webpages.
Webpage Eine einzelne www-Seite mit Texten, Bildern und Links. Nicht zu verwechseln mit dem Begriff Website, der einen kompletten Online-Auftritt bezeichnet.
Webserver Ein Rechner im Internet, von dem HTML-Dokumente und Grafiken abgerufen werden können. Als Webserver wird manchmal auch die Software bezeichnet, die auf diesem Rechner die Aufgabe übernimmt, die angeforderten Dokumente an die Benutzer zu übertragen.
Website Das komplette Online-Angebot eines Anbieters unter einer URL, das üblicherweise mit der Startseite beginnt, und sich von dort in Unterverzeichnisse verzweigt.
Win-Win-Situation Win-Win-Situation als Begriff steht gängigerweise für Konzepte im vertikalen Marketing, deren Konsequenzen sowohl für Handels- als auch für das Herstellerunternehmen einen Vorteil bringen. Im Prinzip gilt es, vor allem die systemgegebenen Konflikte zwischen Hersteller und Handel (z.B. die Spannenproblematik) zu umgehen und zu Ansätzen zu gelangen, die die Effizienz des gesamten vertikalen Wirtschaftssystems 'Handel-Hersteller' steigern.
Wizard Der englische Begriff „Zauberer“ beschreibt im Bereich Internet und Software kleine Programme, die im Bereich von Installationen oder Formularen für eine vereinfachte Nutzerführung sorgen. Sie führen die Nutzer sozusagen „Step-by-step“ durch die einzelnen Schritte.
WML [Wireles Markup Language] Seitenbeschreibungssprache speziell für die Darstellung von Internetcontents auf Mobiltelefonen und PDAs.
Wurm Ein auf Netzwerke ausgerichtetes bitweise arbeitendes Programm, das im Gegensatz zum Virus alle Teile eines Computers befallen kann. Es reproduziert sich ständig selbst und beeinträchtigt dadurch zusätzlich die Leistung der betroffenen Rechner.
WWW [World Wide Web] Teil des Internet, der Multimedia- und Hyperlinktechnik miteinander kombiniert. Das WWW oder noch kürzer W3 hat wesentlich zum Erfolg des Internet in den vergangenen Jahren beigetragen. In der Literatur wird es immer häufiger (fälschlich) als Synonym für das Internet benutzt. Adressen im World Wide Web beginnen in der Regel mit: http://www....
Wysiwyg [What you see is what you get] Aus dem DTP-Bereich entlehntes Kürzel für „what you see is what you get“. Dort bezeichnet es eine Funktion, die dafür sorgt, dass die Bildschirmansicht einer Datei identisch mit der späteren Druckausgabe ist. Im Bereich von Programmen werden hiermit Anwendungen beschrieben, deren Oberflächen in einer Art Ansichtsmodus konzipiert sind. Beispiele hierfür gibt es im Bereich von Standard-Software ebenso wie bei HTML-Editoren.