Ist Electronic Commerce mehr als der Absatz von Schmuddelbildern? Artikel drucken
Anzeige
Wie überall wird Pornographie auch über das Internet verkauft. Hierüber wird viel diskutiert und viele lassen sich abschrecken, weil sie fürchten, dass ihr Unternehmen durch einen schlechten Ruf des Internets Schaden nimmt.
Electronic Commerce mit Pornographie ist nicht nur ein abschreckendes, sondern auch ein lehrreiches Beispiel. Unternehmen mit seriösen Produkten können durchaus von den speziellen Offerten für "Erwachsene" lernen. Eigentlich überrascht es auch nicht, dass Pornographie-Anbieter zu den ersten gehörten, die ausgefeilte Bestell- und Bezahlsystem eingeführt haben. Dies gilt auch für funktionierende Konzepte, um zahlende Kunden hereinzuholen und ungewollte "Beobachter" draußen zu halten. Das Internet hat sich nun einmal als das richtige Medium erwiesen, um die heikle Ware abzusetzen. Dies liegt vor allem daran, dass die Kunden individuell und für Dritte nicht einsehbar bedient werden. Die Möglichkeit der individuellen Kundenansprache ist allerdings ein Plus des elektronischen Absatzkanals, das für viele Produkte und Dienstleistungen neue Absatzchancen verspricht.
Pornographie repräsentiert heute im übrigen nur einen Bruchteil von Electronic Commerce und der Anteil wird um so mehr zurückgehen, wie seriöse Unternehmen den Weg zu Electronic Commerce finden. Die Empfehlung kann nur lauten, sich nicht abschrecken zu lassen, aber das Umfeld zu beobachten. Im "richtigen" Leben eröffnet man auch nicht unbedingt einen Spielwarenladen neben einem Sexshop.