Um Serien-eMails zu versenden, benötigen Sie in jedem Fall spezielle Software, die insbesondere garantiert, dass Empfänger sich bequem selbst vom Verteiler streichen können. Ebenfalls wichtig ist das aktive Linktracking, um zu erkennen, wie sich Kundenwünsche entwickeln. Beide Dinge sind mit Desktop-Software nicht realisierbar, so dass eine auf einem Server installierte Lösung nötig ist. Diese kann entweder auf Ihrem eigenen Server (Lizenzmodell) oder bei einem Dienstleister gehostet sein (ASP-Modell). Der klassische Weg ist die Lizenzsoftware: Das Produkt ist erhältlich als reine Softwarelösung, die nach Installation im eigenen Hause lauffähig und einsatzbereit ist. Die Vorteile hierbei sind:
• Kontrolle über die Daten, Zugriff durch Dritte unmöglich (es sei denn durch Hacker) • Integration mit Eigendaten ohne den Weg über das öffentliche Internet Dem stehen aber auch einige Nachteile gegenüber: • Schon bei mittleren Anforderungen ist es eine eigene Infrastruktur nötig • Die Pflege im Hause muss selbst vorgenommen werden • Interne Administrationskosten können leicht die Kosten für den ASP-Betrieb erreichen
Die Alternative ist der Betrieb beim Anbieter: Application Service Providing. Wenn ein Produkt als reine ASP-Leistung erhältlich ist, dann heißt dies, dass die Rechner und Applikation im Rechenzentrum des Anbieters laufen. Dieses Betriebsmodell hat sich inzwischen weitgehend durchgesetzt. Die Vorteile:
• Die Kosten für die spezialisierte Infrastruktur liegen beim Anbieter • Der Anbieter kümmert sich darum, dass die eMails nicht in den Spam-Filtern der großen Provider hängen bleiben • Die Service-Levels sind sehr hoch, die Administratoren des Anbieters sind für die Einhaltung zuständig
Bei den Vertragsverhandlungen sollten folgende Punkte beachtet werden:
• Rechte an den Daten liegen ausschließlich beim Kunden • Daten können jederzeit exportiert & gesichert werden • Keine Datenweitergabe an Dritte • Service-Level • Mindestlaufzeiten • Detaillierter Blick auf die Kosten
Der dritte Weg ist das Outsourcing der kompletten Dienstleistung. Bei einigen Anbietern ist das Produkt erhältlich in Kombination mit individuellen Anpassungs- und Consulting-Dienstleistungen, wie komplette Kampagnenabwicklung. Bei diesem Betriebsmodell treten die reinen Versandkosten rasch in den Hintergrund hinter die Kosten der Realisierung. Dennoch kann ein Full-Service Angebot wertvolle Anschub-Hilfe leisten, wenn wenig Erfahrung im eMail-Marketing besteht.
Die letzte Hürde: Relevanz Alleine Permission und gute Software machen noch keinen erfolgreichen Newsletter. Werbung per Post dürfen Sie versenden, ohne dass sich jemand wehrt. Wenn Sie per eMail plumpe Werbung versenden, bestellen die Empfänger Ihren Newsletter einfach ab. Oder schlimmer: hetzen den Spamfilter auf Ihre eMails.
Was macht erfolgreiche Newsletter aus? Sie sind relevant: selbst wenn ich einen Newsletter abonniere, heißt das noch nicht, dass ich ihn auch nach dem dritten Mal noch lese. Schreiben Sie nur, wenn Sie auch etwas zu sagen haben. Überlegen Sie gut, welche Informationen für Ihre Empfänger so wichtig sind, dass sie sich aus der Informationsflut herausheben. Newsletter, die zu viele unwichtige Meldungen enthalten, werden über kurz oder lang abbestellt, oder einfach nicht mehr gelesen.
Dies ist nur ein Ausschnitt dessen, was es alles zu beachten gibt. Die komplette Liste aller 177 Tipps für richtiges eMail-Marketing erhalten Sie unter http://www.absolit.de/177tipps