Entgegen den Entwicklungen der vergangenen zwei Jahre steht nicht mehr die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle im Focus der Internet-Aktivitäten, sondern vielmehr die Stärkung des originären Geschäftes, so die überwiegende Mehrheit der befragten KMU. In diesem Zusammenhang werden die Stichworte Customer Relationship Management (CRM), welches die Kundenbetreuung im weiteren Sinne beschreibt sowie das Supply Chain Management (Prozessoptimierung über das Unternehmen hinaus) von den bereits aktiv Internet Betreibenden benannt.
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Die Gründe hierfür liegen für die Unternehmen auf der Hand: in puncto CRM ist eine persönliche Beratung per Telefon oder eMail für die Kundenbindung im Netz entscheidend. Rund 60% der Unternehmen, die bereits in Richtung CRM aktiv sind, versprechen sich eine verbesserte Reaktionszeit; mehr als ein Fünftel von diesen Unternehmen nutzen hierbei die call-back-Funktion im Angebot.
Stichwort eCommerce und Online-Shopping: Immer mehr Händler entdecken das Internet als zusätzlichen Vertriebskanal oder betreiben originären Online-Handel. Obwohl sich fassbare Umsatzerfolge noch in Grenzen halten (so 2/3 der Befragten) werden die Umsatzerwartungen der Unternehmen für den B2B- als auch für den B2C-Bereich für die laufende und die zukünftige Geschäftsperiode im Allgemeinen als durchweg positiv eingestuft.
Leider krankt das klein- und mittelständische Internetengagement an nachweisbaren umsatz- und ertragssteigernden Resultaten. Mehrwerte, die sich auch positiv auf die Bilanz ausgewirkt haben, sind bisher erst bei der Minderheit der Unternehmen realisiert worden. In diesem Zusammenhang bezweifeln 3 von 5 Unternehmen aus dem B2B-Sektor, einen direkten Mehrumsatz erzielen zu können. Vielmehr werden die Potentiale eines eCommerce-Engagements in folgenden Punkten gesehen: