Die Höhe der Kosten für die Investition in ein CMS-System ist zwar ein relevantes Kriterium, jedoch nicht ausschließendes Element, so über die Hälfte der Befragten. Als weitere Punkte werden die Präsentation, Referenzen, Service, Termintreue und Erreichbarkeit des umsetzenden Dienstleisters bzw. Systemintegrators benannt.
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Der eigenen IT-Abteilung wird die erfolgreiche Installation eines CMS lediglich von 20% der Befragten zugetraut. In punkto Investitionsbudget gehen die Unternehmen weitestgehend konform: 68% der befragten Unternehmen sind bereit für eine effiziente Anwendung mehr als 25 Tausend Euro bereitzustellen. Hierbei beträgt der Anteil der kalkulierten Einrichtungskosten mehr als die Hälfte des Gesamtbudgets, so der überwiegende Teil der Befragten.
Als wichtige und ausschlaggebende CMS-Faktoren werden von dem überwiegenden Teil in gewichteter Reihenfolge (Mehrfachnennung möglich, auf 5% gerundet) angegeben.
Anbieter so genannter Low-Budget-Systemen im vier- bis fünfstelligen Bereich für die einfache Nutzungslizenz haben hier nur bei rund 15% der Unternehmen eine Chance; zu schwierig sind nach Angabe die zu kalkulierenden Implementierungs- und Folgekosten und zu groß ist die Gefahr, in ein System zu investieren, welches in wenigen Jahren nicht mehr angeboten wird. Als Ausnahmen werden vollkommen offene Systemarchitekturen bezeichnet, die ggfs. auch von anderen Partnern weiter betreut werden können. In diesem Kontext sehen rund 80% der Entscheider die Zukunft weniger in ASP, sondern vermehrt in PHP/XML-Lösungen. Sonderlösungen wie z.B. PDF-Applikationen sind hiervon ausgenommen.
Damit sich die hohen Ansprüche der Kunden aber auch der eigenen Mitarbeiter und die eigene Zielsetzung realisieren lassen, benötigt das Unternehmen ein leistungsfähiges und wirtschaftliches Werkzeug auf Basis modernster Internettechnologie. Hilfreich ist hierbei ein Internetangebot, welches auf einem nutzerfreundlichen Content Management System basiert, welches auch dem weniger erfahrenen User die Möglichkeit bietet, sich durch Erweiterung und Veränderung bestehender sowie die Integration neuer aktueller Inhalte regelmäßig zu verwirklichen. Durch eine effiziente Benutzerverwaltung mit verschiedenen Hierarchie- und Freigabestufen wird der Qualitätsanspruch an das Internetangebot hierbei genüge getan.
Fazit Die Mehrheit der KMU erkennen die Potentiale des Internet, die sich gerade für die KMU aufzeigen. Jedoch ist partiell noch Überzeugungsarbeit notwendig und eine gezielte Projektberatung bei über rund einem Drittel der befragten Unternehmen erwünscht. Hier zeigt sich auch eine Chance für die Beratungshäuser, die sich schon im Vorfeld der Entwicklung von eBusiness-Strategien einbringen, um die Leistungsfähigkeit des Unternehmens optimal zu entwickeln und einen spezifischen Lösungsweg für das Web aufzuzeigen.
Gegenüber den Großunternehmen, die sich bereits seit einiger Zeit intensiv im Internet engagieren, gewinnen die kleinen und mittelständischen Unternehmen, die sowieso die Aufgabe eCommerce nicht mit üppigen Budgets umsetzen können, durch das Abklingen des „Internethypes“ eine Verschnaufpause, in der sie erfolgversprechende Engagements sorgfältig planen können.