|
US-Handel setzt auf Email-Werbung
26.01.2000 | Artikel drucken
Werbebotschaften via Email kommen an.
Das ist jedenfalls eines der Ergebnisse der jährlichen Hauptversammlung der US-Handelsorganisation National Retail Federation (NRF). Demnach klagen Konsumenten zwar ausdrücklich über Spam im allgemeinen und Werbe-Email im besonderen, andererseits räumten immerhin 14% der Befragten im Rahmen einer aktuellen Untersuchung von Ernst & Young ein, dass sie den in Werbe-Emails angegebenen Links folgen. Und auch der Mail-Marketer Digital Impact gelangt zu der Einschätzung, dass Links in Werbe-Emails drei bis zehn Mal höhere Click-Thru-Raten erzielen als Werbebanner. Der Elektrohändler hifi.com schwört indes auf die schnellen Feed-backs bei Email-Kampagnen: So gibt er an, dass durchschnittlich 85% der Kundenantworten auf Werbe-Emails ihn innerhalb der ersten 48 Stunden erreichen. Gefragt sei laut NRF künftig jedoch weniger Spam als vielmehr Email, die durch Opt-in-Lösungen vom Kunden quasi geordert werden.
Artikel drucken
|