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IBM mit lokalen E-Gov Services
20.12.2000 | Artikel drucken
Am gestrigen Dienstag gab das IT-Unternehmen IBM eine Partnerschaft bekannt, mit deren Hilfe neue E-Commerce-Services für Städte und Kommunen in den USA ermöglicht werden sollen.
Gemeinsam mit EZGov will man den schnell wachsenden Markt des B2G (Business-to-Government) erobern. Ziel ist es dabei, vor allem Städte und Gemeinden stärker ins E-Business-Geschäft einbinden. „Big Blue“ und EzGov wollen den staatlichen Einrichtungen daher zuerst die notwendige Hard- und Software zur Verfügung stellen. EzGov’s Software soll vom automatischen Festlegen und Erheben von Bußgeldern bis hin zur Rechnungsabwicklung der öffentlichen Hand alle Bereiche der Städte und Kommunen unterstützen. Und Handlungsbedarf scheint hier durchaus gegeben zu sein: In einer aktuellen Untersuchung von 1.813 US-Websites der öffentlichen Hand wurde ein umfassender Handlungsbedarf aufgedeckt. 87 Prozent der untersuchten staatlichen Websites bieten ihren Bürgern keine Online-Services an und auf nur 3 Prozent dieser Sites ist die Regulierung von Rechungen per Kreditkarte möglich. In einer anderen Studie geht Forrester davon aus, dass bis 2006 insgesamt 15 Prozent aller öffentlichen Gebühren und Steuern online beglichen werden.
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