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VC: Weniger Risiko für das eigene Geld
04.01.2001 | Artikel drucken
Geht es nach den derzeitigen Vorstellungen der europäischen Venture Capital-Geber, wird sich der Geldhahn für Risiko-Kapitalbeteiligungen im Jahre 2001 weitaus seltener öffnen als bisher.
Im Zusammenhang mit einer aktuellen Untersuchung von Initiative Europe, gaben verschiedene VC-Investoren an, künftig nur noch dort zu investieren, wo man einen tiefen Einblick in die jeweiligen Unternehmen gewinnen kann. Hierzu zählen insbesondere Beteiligungen an Unternehmensentscheidungen bzw. enge Beziehungen zum Management. Für das abgelaufene Jahr geht das britische Marktforschungsinstitut von einem VC-Kapitalaufwand in Höhe von 11,8 Milliarden US$ aus, von dem rund 2000 europäische Unternehmen profitiert haben. Resümierend stellt Carlo Pirzio Biroli, CEO von CDB Web Tech, jedoch fest, "dass dabei weitaus mehr Geld in Umlauf gebracht wurde, als dass es wirklich gute Abschlüsse gab." Das Jahr 2000 wird von vielen VCs als Investition zum Sammeln von Erfahrung betrachtet und dürfte vielerorts die Lehre nach sich ziehen, das Geld künftig stärker in den Bereichen technische Infrastruktur, Sicherheit und ganzheitliche Lösungen anzulegen. Vor allem ambitionierte Dotcoms, die sich auf der Suche nach einer Erstrunden-Finanzierung befinden, dürften die Leidtragenden dieser Entwicklung werden.
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