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Mobiles Web reißt nur wenige vom Hocker
23.02.2001 | Artikel drucken
Auch wenn es inzwischen möglich ist, große Teile des Internet-Informationsangebots für Handys, Handhelds und andere mobile Endgeräte anzubieten, hält sich das Interesse daran bisher in bescheidenen Grenzen.
Zu dieser Einschätzung gelangt jedenfalls eine neue Studie von Accenture, in deren Rahmen rund 3.100 Nutzer mobiler Endgeräte in den USA, Großbritannien, Deutschland, Finnland und Japan befragt wurden. Zentrales Ergebnis: Von den Befragten gaben gerade einmal 15 Prozent an, ihre "Schnurlos-Verbindung" zum Zugriff auf das Internet zu nutzen. Zum Online-Shopping können Handy & Co. gar weniger als ein Prozent mobilisieren. Die Quoten unterscheiden sich allerdings im Ländervergleich. Hier zeigt sich insbesondere in Japan eine hohe Akzeptanz mobiler Endgeräte, immerhin 72 Prozent bejahen hier die Internet-Nutzung. Im "Handy-Entwicklungsland" USA sind es gerade einmal 6 Prozent. Das Werbemotto der Mobilfunknetz-Anbieter "Online - jederzeit und überall" liegt gegenüber den Vorzügen eines herkömmlichen Computer-Arbeitsplatzes mit Internet-Zugang noch immer deutlich im Hintertreffen. Als wesentliche Ursachen für die große Zurückhaltung beim mobilen Online-Zugang werden neben hohen Kosten, langsame Verbindungen und zu kleine Bildschirme (bzw. Displays) angegeben. Mehr als die Hälfte der Befragten, die den Online-Access ihre mobilen Geräte bislang missachten, gaben an, dass sie gegenwärtig noch keinen hinreichenden Nutzen darin erkennen könnten. Doch es gibt auch Hoffnung: Immerhin 40 Prozent der Befragten in den USA und Europa halten die Aussichten auf ein mobiles Internet für sehr interessant und in Japan verfolgen sogar zwei Drittel der Befragten mit Spannung die weitere Entwicklung des "Mobile Net".
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