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Netz-Attacken ängstigen Unternehmer
27.02.2001 | Artikel drucken
Fast jedes zweite Unternehmen in Deutschland fürchtet "Hacker" als größtes Sicherheitsrisiko für sein E-Commerce-System.
Bei 11 Prozent der Unternehmen ist es nach eigenen Angaben in den letzten zwölf Monaten zu Sicherheitsverletzungen ihres E-Commerce-Systems gekommen, wobei es sich hier nur um die entdeckten und gemeldeten Fälle handelt. Überwiegend waren es Firmenfremde, die das e-Commerce-System angegriffen haben. Das sind die wichtigsten Ergebnisse einer Umfrage zur Wirtschaftskriminalität im E-Commerce, die KPMG unter den großen deutschen Unternehmen durchgeführt hat. Jede fünfte Firma befürchtet im Hinblick auf mögliche Sicherheitsverletzungen vor allem ein Außerkraftsetzen des Systems. Fast ebenso viele Firmen (19 Prozent) sehen eine Gefahr darin, dass Kreditkartennummern kopiert oder gelöscht werden könnten. 12 Prozent treibt die Sorge, Firmeninformationen oder Kundendaten könnten kopiert oder gelöscht werden. Aber auch der Imageschaden bei Bekannt werden einer Sicherheitsverletzung ist ein nicht zu unterschätzender Faktor für die Unternehmen. Andererseits lassen erst 36 Prozent der Unternehmen ihre E-Commerce-Systeme von Dritten, in aller Regel von externen Spezialisten, überprüfen. Zwar liegen keine verlässlichen Statistiken über den volkswirtschaftlichen Schaden doloser Handlungen im Internet vor. Doch die durch den "Loveletter-Virus" im vergangenen Jahr weltweit entstandenen Verluste, die Experten auf 20 Milliarden DM beziffern, sind ein deutlicher Hinweis auf das Gefahrenpotenzial.
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