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Content & Co. for free
28.02.2001 | Artikel drucken

Das Angebot an Informationen, Services und Waren im Internet ist nahezu unbegrenzt. Doch bevor entsprechende Angebote im Netz gekauft werden, verlangt der User zunächst einen kostenlosen Zugang bzw. eine Gratisprobe des Produkts.

Dies geht aus einer aktuellen Untersuchung der Consumer Electronic Association (CEA) hervor, die unter amerikanischen Surfern durchgeführt wurde. Demnach ist eine überwiegende Mehrheit der Befragten gegen jede Art staatlicher Gebühren oder Einschränkungen in der Freizügigkeit des Gebrauchs von Online-Angeboten. 92 Prozent sind gegen Gebühren für den Internetzugang und 75 Prozent der Befragten lehnen die Besteuerung von Online-Einkäufen ab. Auch beim Thema Musikfiles ist die Meinung amerikanischer User eindeutig. 61 Prozent sind gegen Gesetze, mit denen Angebote wie die von Napster in ihrer Nutzung für den Verbraucher beschränkt werden könnten. Gegen eine Gebühr für das Downloaden von Informationen, Bildern, Audio-Files und Spielen sprechen sich 77 Prozent aus.

Obwohl der Surfer am liebsten alles kostenlos nutzen möchte, ist er auf der anderen Seite auch bereit, für zusätzlichen und hochwertigen Content zu bezahlen. Der Konsument verlangt im Internet zunächst nach kostenlosen Proben, bevor er einen Einkauf tätigt: „Die Untersuchung zeigt, dass es einen Konflikt zwischen den Besitzern von geistigem Eigentum und Verbrauchern bezüglich der Rahmenbedingungen für eine Nutzung der Angebote gibt. Die einen wollen ihre Produkte verkaufen, die anderen verlangen einen freien Zugang, können sich aber vorstellen, für weiteren und umfassenden Content zu bezahlen“, kommentiert Gary Shapiro Präsident und CEO von CEA das Ergebnis der Studie.

Besonders beliebt bei den Usern sind Download-Angebote aus den Bereichen Multimedia-Content und Informationen. Gut 89 Prozent der Befragten haben solche Angebote im vergangenen Jahr genutzt.

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