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mCommerce lässt Europas Märkte wachsen
23.03.2001 | Artikel drucken
Der westeuropäische Markt für Informationstechnik und Telekommunikation (ITK) wächst auch in Zukunft wesentlich stärker als der us-amerikanische sowie japanische Markt.
Mit einem Zuwachs von 13% im Jahr 2000 lässt Europa die USA (8,2%) und Japan (6,7%) klar hinter sich. Für 2001 wird in Europa eine Steigerung um 11% von 538 Mrd. € auf 597 Mrd. € und für 2002 um 8,9% auf 650 Mrd. € erwartet. Diese sind die Ergebnis der aktuellen Studie des European Information Technology Observatory (EITO), die von Willi Berchtold, Vizepräsident der BITKOM, anlässlich der CeBIT der Presse in Hannover vorgestellt wurden. Das starke europäische Wachstum wird dabei u.a. durch die hohe Nachfrage nach Software und nach Anwendungen im Umfeld von Electronic Business getrieben. Der weltweite ITK-Markt ist nach EITO-Berechnungen im Jahr 2000 um 10,4% auf 2.012 Mrd. € gewachsen. Für das Jahr 2001 gehen die EITO-Experten von einem Wachstum um 9,6% auf 2.205 Mrd. € und für 2002 von plus 8,4% auf 2.389 Mrd. € aus. Die USA halten einen Anteil von 36% am Weltmarkt, Europa liegt bei 29%, Japan bei 11%. Treibende Kraft sind mobile Dienste, Internet- und Online-Services. Telekommunikationsdienstleistungen erzielten in 2000 ein Plus von 12,6%, für 2001 werden 7,5% erwartet. Im Jahr 2000 wurden in Europa 145 Millionen Handys verkauft. Innerhalb der kommenden beiden Jahre rechnet BITKOM mit einer Verdoppelung der Zahl der Mobilfunkteilnehmer. Osteuropa eingeschlossen, sollen die europäischen Mobilfunknetze dann 500 Millionen Nutzer zählen. Die dauerhaft besten Wachstumsperspektiven sieht Berchtold im Umfeld von Mobile Commerce. Berchtold schätzt, dass die Zahl der westeuropäischen Nutzer des mobilen elektronischen Handels von 7 Millionen in 2000 auf 175 Millionen in 2005 anwachsen wird. Die über mobile Netze getätigten Umsätze sollen dadurch europaweit von 2,5 Mrd. Euro im vergangenen Jahr auf 86,1 Mrd. Euro im Jahr 2005 steigen.
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