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eGovernment noch mit Hürden
05.04.2001 | Artikel drucken
Wenngleich viele Regierungen sich bereits daran gemacht haben, Online-Services in ihre Abläufe zu integrieren, kann von einer umfassenden elektronischen Verwaltung dennoch nirgendwo die Rede sein.
Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung der Unternehmensberatung Accenture. In ihrer Studie „Rhetoric vs. Reality – Closing the Gap“ untersuchte man das elektronische Geschäftsgebaren von 22 Regierungen. Zwar konstatiert man bei Accenture im Vergleich zum Vorjahr einige Fortschritte, doch fehlt es vielerorts noch an umfassenden Portalen, die sich auch an den Wünschen der Kunden orientieren.
Accenture teilte dabei die untersuchten Regierungen in vier Gruppen ein: Innovative Leaders, Visionary Followers, Steady Achievers sowie Platform Builders. Lediglich drei Staaten kommen dabei in den Genuss, sich zu den Vorreitern des eGovernment zählen zu dürfen: Kanada, Singapur und die USA. Laut David Hunter von Accenture werden die übrigen Staaten sich in den nächsten Jahren an diesen Vorbildern orientieren und die jeweiligen Modelle mehr oder minder kopieren.
Innerhalb Europas wird Norwegen, Finnland, den Niederlande und Großbritannien das stärkste eGovernment-Engagement bescheinigt. Diese Länder werden in die Gruppe der „Visionary Followers“ eingestuft. In Deutschland liegt laut Accenture noch so einiges im Argen, weshalb man die Bundesrepublik zur Gruppe der „Steady Achievers“ zählt.
Die Studie steht auf den Seiten von Accenture zum Download bereit.
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