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Zahl der Übernahmen und Pleiten rückläufig
10.04.2001 | Artikel drucken
Ist nun das Gröbste überstanden oder sehen wir nur eine kleine Verschnaufpause vor dem finalen Sellout in der New Economy?
Einer neuen Untersuchung von Webmergers.com zufolge war im März in den USA erstmals die Zahl der Pleiten im Internet-Sektor rückläufig. Gegenüber den beiden Vormonaten, als noch jeweils 53 Unternehmen ihre Geschäftstätigkeit beenden mussten, sank diese Zahl im März auf 41 Unternehmen ab. Dabei entstammten die meisten Unternehmen dem eCommerce-Umfeld (43 Prozent) sowie dem Content-Bereich (30 Prozent), wo die Anzahl der Pleiten in Vergleich zum Vorjahr stark gestiegen ist. Dagegen können sich Bereiche wie Infrastruktur bzw. Zugangsprovider über rückläufige Konkurs-Zahlen freuen.
Dabei scheint mittlerweile für die Unternehmen der Old Economy die Zeit der Schnäppchenjagd angebrochen zu sein. Schaut man sich die Liste der größten Übernahmen in Nordamerika im 1. Quartal diesen Jahres an, so tauchen fast nur namhafte Unternehmen wie Siemens, SAP, Intel oder Tiscali auf der Seite der akquirierenden Companies auf. Nichtsdestotrotz ist die Zahl der Übernahmen und deren Kaufsumme stark rückläufig: Während im ersten Quartal 2001 132 Internet-Firmen für insgesamt 2,2 Milliarden US$ übernommen wurden, lag in der gleichen Vorjahrsperiode die Zahl der übernommenen Unternehmen noch bei 231 mit einem Gesamtwert von 52 Milliarden US$.
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