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Fatale Fehler beim Online-Banking
11.04.2001 | Artikel drucken
Viele Finanzinstitute schlagen mit ihren Online-Banking-Angeboten die falsche Strategie ein und laufen so Gefahr ihre Marktanteile wieder zu verlieren.
Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Untersuchung „Integrated Finance: Composing a Symphony Out of the Discord“ der Marktforscher von Jupiter Media Metrix. Demnach konzentrieren sich viele Finanzinstitute auf die Entwicklung neuer Online- bzw. Mobile-Services und vernachlässigen währenddessen wichtige Aspekte ihrer eigenen Websites wie Nutzerführung oder Bedienerfreundlichkeit.
Laut Van Dyke, Analyst bei Jupiter, versuchen fast alle Anbieter, sobald ein neues Feature von der Konkurrenz auf den Markt kommt, dieses aus Marketing-Gründen auch selbst zu implementieren. Dabei wird allzu oft auf eine Verbesserung der Sicherheitsfunktionen sowie auf vertrauensbildende Maßnahmen verzichtet.
So räumen lediglich 25 Prozent der befragten Finanzinstitute Sicherheitsfragen die höchste Priorität ein, während andererseits immerhin 59 Prozent der Kunden diesen Punkt als entscheidend ansehen.
Jupiter geht davon aus, dass vor allem jene Finanzdienstleister im Internet erfolgreich sein werden, denen es gelingt, ihre Kunden individuell mit sicheren und personalisierten Angeboten anzusprechen.
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