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News | Mai 2001
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Jeder dritte B2B-Euro schon bald via Internet?
17.05.2001 | Artikel drucken
Das Potential ist zweifelsohne vorhanden: Bis 2005 könnten durchaus 33 Prozent aller zwischenbetrieblichen Umsätze online abgewickelt werden.
Zu diesem Ergebnis kommen die Analysten von Forrester Research in Ihrer neuesten Untersuchung „ROI Of Europe’s eCommerce Sites“. Bevor diese Umsätze jedoch via Internet & Co. generiert werden können, bedarf es noch einiger Investitionen.
Laut Charles Homs, Senior Analyst bei Forrester, werden Europas Top 100 Unternehmen der jeweiligen Branchen aber „Initial-Investitionen“ von durchschnittlich 11 Millionen Euro in so genannte Sell-Side-Lösungen tätigen müssen. Sell-Side-Lösungen ermöglichen die Verbesserung der Transaktionen mit Kunden und der Beziehung zu Kunden.
Demgegenüber wird die Bedeutung von elektronischen Marktplätzen meist überschätzt. Da diese in der Regel auf Auktionen bzw. Reverse-Auktionen setzen, billigt Forrester ihnen in 2005 lediglich einen Anteil von 2,7 Prozent am gesamten B2B Online-Markt zu.
Anstatt den Fokus auf immer mehr Online-Features zu legen, sollten Unternehmen laut Homs sich stärker um die Funktionalität ihrer bereits vorhandenen Services kümmern. Immer noch verhindern zu viele „Insel-Lösungen“ einen reibungslosen Online-Handel in Europa.
Um die versprochenen 33 Prozent Online-Umsätze zu erreichen, ist es allerdings notwendig, dass die Unternehmen sich besser auf die Unterstützung ihrer eigenen Kunden konzentrieren und fortlaufend den Gesamtmarkt sowie die eigenen Ziele im Blickfeld behalten.
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