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News | Juni 2001
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Wenn Banner Amok laufen
07.06.2001 | Artikel drucken
Die Aufmerksamkeit für Werbung im Web lässt immer weiter nach. Jetzt sollen 'Floating Ads' für Schwung beim Lesen sorgen.
Im erster Linie geht es bei den beweglichen Bannern um das erfolgreiche Branding: Floating Ads erscheinen zunächst im Zentrum des Browsers und 'schweben' über den Bildschirm, so lange die Seite geöffnet bleibt. In der Regel wird ein Logo in den Vordergrund gerückt, denn auch im Internet kommt es auf die Platzierung an. Schließlich kann der Wiedererkennungswert einer Marke so laut den Untersuchungsergebnissen von Advertising.com um bis zu 20 Prozent gesteigert werden.
Es geht um den bleibenden Eindruck, wie Scott Ferber, Gründer von Advertising.com betont: "Floating Ads maximieren den Wiedererkennungswert von Marken. Mit der Möglichkeit, den Besuchern ein Logo ständig prominent zu präsentieren, hinterlassen sie einen nachhaltigen Eindruck. Mit zusätzlich zur Bewegung integrierten Audio-Effekten gehen sie weit über traditionelle Banner hinaus und führen zu einer multi-sensorischen Stimulation." Ob diese Art der Anregung von den Internetnutzern tatsächlich begrüßt wird, bleibt abzuwarten. Nach den Erfahrungen mit Pop-ups, Interstitials und Flash-Animationen könnten sie durchaus auch zu nachhaltiger Verwirrung bei den Surfern führen.
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