Starke Worte zum Thema eBusiness kommen von Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Peer Steinbrück: "IT ist der Innovationsmotor Nummer eins für Wirtschaft und Gesellschaft."
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Die führende Stellung von Nordrhein-Westfalen im Bereich der Informations- und Kommunikationswirtschaft (IuK) soll weiter ausgebaut werden, kündigte MP Steinbrück am Mittwoch, dem 11. Februar, in einer Rede vor Spitzenvertretern der deutschen Internetwirtschaft an. Anlässlich des "NRW Internet Summits" auf Schloss Bensberg bei Köln bezeichnete er die IuK-Branche als ein Kompetenzfeld, auf dem NRW auch international konkurrenzfähig sei. Der Ausbau der Informations- und Kommunikationstechniken bleibe ein Schwerpunkt der Wirtschaftspolitik des Landes.
Der Ministerpräsident wies auf die enormen Wachstumspotenziale hin, die für die Gesamtwirtschaft durch die Internet-Technologie angestoßen würden. So gehe etwa seit Mitte der neunziger Jahre die Hälfte des jährlichen Produktivitätswachstums in der US-Wirtschaft unmittelbar auf Investitionen in Informationstechnologien zurück. Westeuropa habe auf diesem Feld noch Nachholbedarf. Steinbrück rief deshalb Politik und Wirtschaft dazu auf, alle zur Verfügung stehenden Weichen und Stellschrauben in Richtung auf eine umfassende Nutzung des breitbandigen Internets und der Technologien des elektronischen Handels (eBusiness) zu stellen.
Beim Ausbau der Internet-Wirtschaft in Nordrhein-Westfalen spiele die im Jahr 2000 gegründete European E-Commerce Academy eine herausragende Rolle. Über den Austausch von Know-How und die Zusammenführung der unterschiedlichen Akteure habe dieses Netzwerk entscheidend dazu beigetragen, die Innovationen auf diesem Feld zu beschleunigen. Solche agilen Netzwerke stünden deshalb auch an vorderster Stelle, wenn es darum gehe, die knappen Mittel des Landes einzusetzen, um die Stärken des Standortes NRW im Technologie- und Medienbereich weiter auszubauen.