Bezogen auf die Entwicklung der deutschen Informationsgesellschaft zeigt sich das Ministerium in Anbetracht der jüngsten Zahlen durchaus zufrieden.
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Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit hat das Europäische Institut für internationale Wirtschaftsbeziehungen (EIIW) in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Systemtechnik und Innovationsforschung (ISI) die Forschungsstudie 'Internetwirtschaft 2010 - Perspektiven und Auswirkungen' vorgelegt. Die wichtigsten Ergebnisse: Mehr als die Hälfte der deutschen Bevölkerung sind inzwischen online. Es gibt 65 Millionen Mobiltelefone und fast 5 Millionen Breitbandanschlüsse. Über 130 Milliarden Euro wurden 2003 im eBusiness umgesetzt. Mit dem jüngst verabschiedeten Aktionsprogramm 'Informationsgesellschaft Deutschland 2006' will die Bundesregierung zudem die Rahmenbedingungen, die Förderung von Forschung und Entwicklung und das Angebot innovativer Dienste z. B. in den Bereichen Verwaltung, Bildung und Gesundheit weiter verbessern.
Netzwerkeffekte würden zudem laut Untersuchung die Nachfrage nach digitalen Produkten bzw. Diensten stärken und auch der Wettbewerb in der Festnetzkommunikation habe zu einem Innovationsschub und sinkenden Preisen geführt. Durch die Nutzung von „IuK“ werde die Produktivität erhöht, wobei im Rahmen komplexer Anwendungen in Deutschland einige Traditionsbereiche wie z.B. Automobil und Maschinenbau, aber auch der IuK-Sektor selbst besonders aktiv seien. IuK sei damit ein Schlüsselbereich für mehr wirtschaftliche Dynamik.