Besonders wenn es um Enterprise Ressource Planning Systeme geht, sind viele Unternehmen hierzulande noch nicht für die Zukunft gerüstet.
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Deutsche Unternehmen haben Schwachstellen bei ihren eingesetzten ERP-Systemen und einen großen Optimierungsbedarf bei den zugrunde liegenden Prozessen für diese Systeme. Darüber hinaus sind nur wenige Branchen systemtechnisch für übergreifende Unternehmensnetzwerke gerüstet. Das sind die Kernaussagen einer Studie, die die Unternehmensberatung Deloitte unter deutschen Unternehmen branchenübergreifend durchgeführt hat.
Zwar konnte innerhalb der Studie festgestellt werden, dass sich der Einsatz von Standard-ERP-Systemen zunehmend etabliert hat, doch das ist in den seltensten Fällen ausreichend. "Mit der Installation des Systems allein ist es einfach nicht getan, die Schritte zur Anpassung und Verbesserung der zugrunde liegenden Geschäftsprozesse dürfen auf keinen Fall vernachlässigt werden", beschreibt Peter Körting, Partner bei Deloitte, diese Schwachstelle. "Gerade branchenspezifische Prozesse werden immer noch zu stark vernachlässigt, sowohl innerhalb der Unternehmen aber auch in der direkten Vernetzung mit Lieferanten oder Kunden. Hier steckt noch ein großes Optimierungspotenzial", so Körting weiter.
Doch nicht nur alle internen Prozesse müssen optimiert werden, auch die zunehmende Vernetzung mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern steht auf der Tagesordnung. Die Schaffung eines "Extended Enterprise", also die Vernetzung der IT-Systeme zwischen unabhängigen Unternehmen innerhalb einer Wertschöpfungskette, ist hier als oberstes Ziel zu sehen.