Es gibt keine Alternative: eMail bleibt der Königsweg zum Kunden. Bis 2008 werden sich die Ausgaben fürs eMail-Marketing in den USA nahezu verdreifachen und auf 6,1 Mrd. US$ steigen.
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Im vergangenen Jahr wurden in den USA 2,1 Mrd. US$ für die Kundenansprache per eMail ausgegeben, rechnen die Experten von Jupiter Research in ihrem neusten Report vor. Und für die nächsten fünf Jahre prognostizieren sie einen weiteren steilen Anstieg. Der Markt werde durch drei kritische Faktoren bestimmt, so David Daniels von Jupiter: "dramatische" Kosteneinsparungen, die durch eMail-Marketing realisierbar sind, und Zuwächse bei den groß angelegten Kampagnen, aber auch durch die Spam-Flut.
Auch in der näheren Zukunft wird nach Einschätzung von Daniels der größte Teil des legitimen eMail-Marketings auf Maßnahmen zur Kundenbindung entfallen. Dafür seien vor allen Dingen die Kosteneinsparungen verantwortlich, die sich im Vergleich zum herkömmlichen Direkt-Marketing per Post erzielen lassen. Aber auch Werbekampagnen per eMail werden starke Zuwachsraten verzeichnen können. Hier werden die Umsätze, die mit Aussendungen an gekaufte eMail-Adressen gemacht werden, von 720 Mio. US$ im Jahr 2003 auf 1,8 Mrd. US$ im Jahr 2008 steigen.
Die derzeit häufig vertretene Ansicht, dass die massive Belästigung durch Spam das größte Problem für eMail-Marketing darstelle, bestätigt der Jupiter Report ausdrücklich nicht. Vielmehr stelle die Menge der Werbesendungen insgesamt das wichtigste Hindernis auf dem Weg zum Kunden dar. Es empfehle sich vor diesem Hintergrund, eher seltener, dafür aber gezielter die Kunden per eMail anzusprechen.
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