In anderen wichtigen Branchen längst die Regel, bahnt sich die Auslagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland auch im Bereiche Informationstechnologie und Telekommunikation unaufhaltsam ihren Weg.
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So könnte das Thema Offshoring allein für Telekommunikationsanbieter Einsparungen von 12 Milliarden Euro bewirken, wie eine aktuelle Umfrage der Marktforscher von Deloitte ermittelt hat. Dabei geht es nach Aussage der Befragten vor allem um Kostensenkungen, aber auch eine Verbesserung des Kundendienstes. Und so sollen bis 2008 voraussichtlich etwa 5% der weltweit geschätzten 5,5 Millionen Arbeitsplätze dieser Branche in so genannte Billiglohn-Länder ausgelagert werden. Dieses entspricht rund 275.000 Stellen.
Nachdem diese Vorgehensweise bei High-Tech-Unternehmen oder in der Finanzdienstleistungsbranche längst gängige Praxis ist, haben auch die Telcos inzwischen mit entsprechenden Projekten begonnen oder hegen entsprechende Pläne. Neben Kosteneinsparungen in einer Größenordnung von 20-30% versprechen sich die Unternehmen zudem qualifizierteres Personal für den Support hoch entwickelter Breitband- und Wireless-Datendienste sowie die Aussicht auf eine schnellere Markteinführung neuer Datendienste und Anwendungen.