Es geht um den Komfort für die Patienten: Die mobile Beobachtung per Körpernetzwerk kann nicht nur im Krankenhaus, sondern auch bei der Altenbetreuung, beim Schlaf- Home-Monitoring oder bei Disease-Management-Programmen eingesetzt werden.
Anzeige
Bequem am Handgelenk zu tragen ist das drahtlose Sensorarmband des Fraunhofer IIS zur Messung der Pulswellenkurve, der Herzfrequenz und der Sauerstoffsättigung im Blut. Es ist Teil eines Netzwerks für die mobile Beobachtung von Vitalwerten. Anwendung findet das Netzwerk in Kliniken und Home-Care-Einrichtungen. Medizingerätehersteller und Klinikausstatter erhalten damit neueste Technik für die Telemedizin.
Das vom Fraunhofer IIS entwickelte Multiparameter-Netzwerk wird neben dem Pulsoximeter noch drei weitere Sensorkomponenten umfassen: ein EKG, einen Temperatursensor und eine Blutdruckuhr. Die allesamt drahtlosen und miniaturisierten Sensoren werden mittels eines persönlichen digitalen Assistenten PDA abgefragt und konform zum VITAL-Standard wiederum drahtlos zu einem PC übertragen. Durch die Verwendung des VITAL-Standards können problemlos Geräte von verschiedenen Herstellern eingesetzt werden, so die Fraunhofer Experten. Am meisten soll der Patient von der neuen Technik profitieren: Er kann sich innerhalb eines begrenzten Bereichs frei bewegen und ist nicht mit störenden Kabeln an einen Ort gebunden.