Bereits mit einfachen Schutzmaßnahmen können kleine europäische Unternehmen ein enormes Einsparpotenzial erschließen: 22 Milliarden Euro sind drin.
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Aufgrund unzulänglicher Netzwerk-Schutzmaßnahmen entsteht europäischen Kleinunternehmen jedes Jahr ein Schaden in Höhe von mehreren Milliarden Euro. Zu diesem Ergebnis kommt eine von Network Associates initiierte Untersuchung, in der 500 Kleinunternehmen in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Spanien befragt wurden. Der jährliche finanzielle Schaden durch Downtime infolge infizierter PCs summiere sich auf 22 Milliarden Euro, wobei die durchschnittlichen Kosten jeder Virenattacke 5.000 Euro erreichen.
Mehr als eine von fünf befragten Firmen in Europa (22 Prozent) musste die Arbeit in ihren Büros für mehrere Stunden niederlegen, um die Folgen eines Virenbefalls zu beseitigen. Am häufigsten sind Unternehmen in Italien (30 Prozent) und in Frankreich (50 Prozent) betroffen. Ein genauerer Blick auf die Ergebnisse in Deutschland zeigt, dass etwa eines von fünf Kleinunternehmen (21 Prozent) in den letzten zwölf Monaten von einem Virus infiziert und etwa der gleiche Anteil (19 Prozent) im letzten Sommer vom Sobig-Wurm heimgesucht wurde. Ein Drittel der deutschen Kleinunternehmen mit Virenbefall musste in der Folge neue Hardware anschaffen. Weitere 29 Prozent haben wichtige Dateien verloren oder massive Beschädigungen festgestellt.