Obwohl der Geschäftsalltag ganz erheblich durch Instant Messaging (IM) erleichtert werden kann, scheuen viele Unternehmen noch immer den Einsatz. Oft sind Sicherheitsfragen der Grund.
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Zu diesem Ergebnis kommt die erste ausschließlich in Deutschland durchgeführte Studie zur Nutzung von Instant Messaging im Unternehmen von Blue Coat Systems. Befragt wurden im Februar 130 deutsche Unternehmen bezüglich ihrer IM-Nutzungsgewohnheiten. Dabei kam heraus, dass sich vor allem deutsche Reseller dem Trend aus den USA und UK bereits angeschlossen haben: Zwei Drittel der Wiederverkäufer nutzen die Echtzeitkommunikation per IM zur nationalen und internationalen Projektkoordination. Endkunden verpassen diesen Trend: Zwar würden 60 Prozent der Mitarbeiter gerne die Geschäftskommunikation per IM vereinfachen, jedoch verbieten dies derzeit 43 Prozent aller befragten Unternehmen.
Obwohl der allgemeine Bekanntheitsgrad von Web-basierenden Instant-Messaging-Diensten wie AOL, Yahoo oder MSN in Deutschland bereits 70 Prozent erreicht hat, hinkt Deutschland bei der Erschließung dieser Technologie wie so oft hinterher. Dabei würden annähernd 60 Prozent der Mitarbeiter die Nutzung der Technologie im Geschäftsalltag begrüßen. Und deutlich über die Hälfte der befragten Mitarbeiter würde Public IM besonders für die internationale Geschäftskommunikation nutzen.
Jedoch kann die Technologie tatsächlich auch als Hintertür für Viren, Malicious Links oder zum Austausch von gefährlichen oder vertraulichen Daten genutzt werden. Das Bewusstsein unter den Befragten für diese Gefahren ist hoch. Insgesamt glauben 61 Prozent der Befragten an eine mögliche Gefährdung des Firmennetzes durch Web-basierendes Instant Messaging. Allerdings wissen über 80 Prozent auch, dass eine Absicherung von Public IM möglich ist. Um von den Vorteilen der Technologie – speziell in der Kommunikation mit internationalen Partnern – zu profitieren, sollten Unternehmen die Absicherung von Instant Messaging von Anfang an in ihre IT-Sicherheitskonzeption einbeziehen.