Wenn die Geldbörse gezückt werden muss, beginnt für die meisten Kunden der unangenehmste Teil des Einkaufs. Aber offensichtlich können eShops hier etwas Erleichterung schaffen, indem sie unterschiedliche Bezahlverfahren zur Auswahl anbieten.
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Es scheint noch ungenutztes Potential im eCommerce zu geben: Die Zahl der Online-Käufer in einem eShop kann bis 20 Prozent gesteigert werden - wenn mehrere Alternativen beim Payment angeboten werden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie von Cybersource, die auf 147 Telefoninterviews mit Verantwortlichen von großen US-amerikanischen eShops basiert. Demgemäß schließen 60 Prozent der Shopper ihren Einkauf ab, wenn ausschließlich eine Bezahlvariante angeboten wird. Stehen dagegen vier Alternativen zur Wahl (zum Beispiel Kreditkarte, Geschenkgutschein, eChecks, PayPal o.a.) steigt die Zahl der Shopper, die ihren Einkauf auch abschließen, auf 72 Prozent.
In Online-Shops seien mittlerweile sehr unterschiedliche Internet-Nutzer anzutreffen, erläutert Doug Schwegmann von Cybersource das Ergebnis. Er verweist darauf, dass manche Interessenten einfach nicht über eine Kreditkarte verfügen. Andere bevorzugten die Bequemlichkeit alternativer Zahlungsmethoden. Um die Zahl der verlassenen Einkaufswagen möglichst gering zu halten, empfiehlt er vor diesem Hintergrund den Betreibern von eShops möglichst unterschiedliche Payment-Varianten anzubieten.