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Privat surfen im Büro: nur ein halbes Stündchen...

25.06.2004 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Das Angebot ist aber auch verführerisch: mal eben in die private Mailbox gucken, das lang gesuchte Schnäppchen ersteigern oder kurz die aktuellen Nachrichten lesen - während der Arbeitszeit.

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Immerhin 39 Prozent der Deutschen gehen während der offiziellen Bürozeiten in Sachen "höchst private Angelegenheiten" ins Netz. Täglich entfallen durchschnittlich 31 Minuten ihrer Arbeitszeit darauf, so eine Abacho-Umfrage unter 1100 Internetnutzern, die bereitwillig darüber Auskunft gaben, wie viele Minuten sie täglich für ihre privaten Internetaktivitäten von der Arbeitszeit abzweigen.

Die Ergebnisse: 24 Prozent widmen sich dem Lesen und Schreiben von privaten eMails. 11 Prozent gehen ungeniert auf Schnäppchenjagd bei Online-Auktionen. Acht Prozent stillen ihren Wissensdurst und recherchieren auf diversen Nachrichten- und Informationsseiten aktuelles Zeitgeschehen, Börsenkurse, Wetterberichte und buchen schon einmal die nächste Urlaubsreise. Und einige schauen sich während ihrer Dienstzeit online sogar nach einem neuen Job um.

Das könnte von Fall zu Fall auch nötig sein, denn grundsätzlich dürfe kein Arbeitnehmer das Internet ohne Genehmigung seines Arbeitgebers privat nutzen, warnen vor diesem Hintergrund die Verfasser der Umfrage. Eine Abmahnung, sogar eine Kündigung wäre möglich. Bislang fehle es allerdings an einheitlichen Regelungen und so könnten Arbeitgeber individuelle Richtlinien festlegen. Privatsurfer am Arbeitsplatz machten sich zudem meist gar nicht bewusst, dass ihre Aktivitäten nicht nur Arbeitszeit vernichte, sondern auch das Risiko berge, das Firmennetz mit Viren zu infizieren.

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