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Sicherheit ins Gespräch bringen

10.11.2005 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Beim Thema sicherer Online-Handel fehlt es vielen Usern an ‚gesundem Internet-Verstand’. Vor allem diejenigen, die seltener online einkaufen, brauchen Sicherheits-Aufklärung

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Dem Thema Sicherheit im Online-Handel wird von eShops und B2C-Plattformen verständlicherweise eine große Bedeutung zugesprochen, dennoch ist auf Seiten der breiten Benutzerschichten noch viel Aufklärung notwendig. Das ist das Kernergebnis einer Studie von eBay und TNS Infratest zum Thema ‚Sicherheit im Online-Handel’. Vor allem die Low-User, also diejenigen Kunden, die eher selten Handel treiben, weisen ein unzureichendes Wissen über die Grundlagen des sicheren Online-Handels auf. Nur 26 Prozent der Low-User fühlen sich gut oder sehr gut zu diesem Thema informiert, während bei den Heavy-User mehr als 48 Prozent angeben gut informiert zu sein. Gleichzeitig schätzen die Viel-Nutzer die Sicherheit im Online-Handel wesentlich höher ein als die Wenig-Nutzer.

Wenn nach bekannten Schutzmechanismen beim Online-Einkauf gefragt wird, können ungestützt nur knapp zwei Drittel der Befragten konkrete Sicherheitsmaßnahmen nennen. Vor allem fällt auf, dass allgemeingültige Schutzmechanismen, wie zum Beispiel Zahlung auf Rechnung oder sorgsamer Umgang mit dem Passwort, wesentlich besser abschneiden als Sicherheitsangebote, die speziell für den Online-Handel entwickelt wurden. Gleichzeitig räumen 68 Prozent der Nutzer, die sich nicht ausreichend über das Thema sicherer Online-Handel informiert fühlen, selbstkritisch ein, dass sie sich bislang noch nicht mit dem Thema befasst oder kein Interesse dafür haben. Die große Mehrheit der Nutzer ist sich also einerseits ihrer eigenen Verantwortung beim sicheren Online-Handel bewusst, andererseits wird diese aber noch nicht ausreichend gelebt.

Unter dem Strich zeigt die Studie, dass intensive Aufklärungsarbeit über die Grundlagen des sicheren Online-Handels und eine breite Öffentlichkeit für das Thema auch in Zukunft dringend notwenig sind, um den ‚gesunden Internet-Verstand’ der Nutzer zu stärken. Besonderer Fokus sollte dabei auf die Wenig-Nutzer und die Kommunikation der speziell für den Online-Handel entwickelten Schutzmechanismen gelegt werden.

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