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ECIN Home | Aktuell | News | Januar 2006

Spam: eine Frage des Blickwinkels?

31.01.2006 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Wann wird eine eMail zur Belästigung für den Kunden und zum herausgeworfenen Geld für die Marketer? Das Spam-Problem ist eine Definitionsfrage.

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Die Meinungen, was Spam ist und was nicht, gehen bei US-amerikanischen Marketern und Verbrauchern stark auseinander, erklären die Experten von ReturnPath und warnen damit gleichzeitig vor den Folgen dieser Missverständnisse. Denn die Konsequenzen sind klar, wenn Marketer weniger eMails als Spam erachten als die Verbraucher, die eine breitere Sicht darauf haben, was Spam ist. Rein rechtlich, soReturnPath, ist eine eMail dann kein Spam, wenn sie vom User gewählt wurde. Aber aus Sicht der Konsumenten ist es Spam, sobald eine eMail nicht erwünscht ist.

Relativ relaxed gingen die US-Konsumenten dennoch mit der gestiegenen Anzahl der Marketing-eMails während der Weihnachtszeit um, die sie als Spam empfanden. 68 Prozent löschten störende Mails einfach, das waren rund acht Prozent mehr als im Vorjahr. Auf 19,3 Prozent der Konsumenten, also zehn Prozent weniger als 2004, hatte die gestiegene Zahl der eMails keine Auswirkung. 30,5 Prozent trugen sich einfach bei den Verteilern aus. Ebenfalls zehn Prozent mehr User als im Vorjahr berichteten ihrem Provider von den Spam-Mails, also insgesamt 33,6 Prozent.

Als Antwort auf das definitorische Ungleichgewicht bei Marketern und Usern, schlägt Stephanie Miller von ReturnPath den Versendern vor, ihre Daten besser zu nutzen, um bessere Entscheidungen zu treffen, welche Informationen man eigentlich sendet und wann man sie sendet. Immerhin 25,8 Prozent der Verbraucher waren der Meinung, mehr Spam während der Weihnachtszeit erhalten zu haben. 16,6 Prozent haben keinen Anstieg feststellen können und 23,8 Prozent waren der Meinung, zwar mehr bekommen zu haben, aber damit noch umgehen zu können. Immerhin 16,9 Prozent waren von dem gesteigerten Spam-Aufkommen völlig überfordert.

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