Ohne den Nutzer geht es nicht mehr: Ein Yahoo!-Insider gibt Tipps für dialogbereite Webseiten-Betreiber.
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Neuen Internetangebote bedeuten das Ende des Monologs für Website-Betreiber und Werbetreibende. Der Nutzer 2.0 hat auf Seiten wie wie Wikipedia, YouTube, und myVideo aktive Kontrolle über Inhalte. Was bedeutet das für Website-Betreiber? Andreas Ludwig von Yahoo! Search Marketing sieht im Erfolg der Web 2.0-Angebote eine Emanzipation der Kunden. Märkte, die bisher durch das vorhandene Angebot bestimmt wurden, würden zu Käufermärkten. Allein die vier meistbesuchten Web 2.0-Websites hätten in Deutschland zusammen fast 500 Millionen Page Visits und erreichten 18 Millionen verschiedene User. Sie seien damit in Größenordnungen vorgestoßen, die bisher den führenden Portalen vorbehalten waren.
Ludwig empfiehlt Website-Betreibern, diese rasante Entwicklung zu beachten, um ihr eigenes Angebot an die neuen Bedürfnisse der Nutzer anzupassen und die sich daraus ergebenden Chancen nicht zu verpassen: Entweder eine Website komme dem Wunsch der Anwender nach Dialog nach, oder sie verliere Anwender an Seiten, auf denen die User aktiv kommunizieren können. Der einfachste Weg sei eine Einbindung bereits vorhandener Web 2.0-Angebote, denn die Qualität der Angebote lebe von hohen Nutzerzahlen.
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