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ECIN Home | Aktuell | News | Oktober 2007

Aktives RFID kommt in den USA nicht in Schwung

12.10.2007 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Trotz der Möglichkeit im Massenmarkt zu reüssieren, bleibt aktives RFID hinter den Erwartungen zurück. Grund sind fehlende Aufträge durch die US-Regierung.

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Die aktive Funktechnologie RFID genießt nicht gerade das größte Vertrauen bei der US-amerikanischen Bevölkerung. Obwohl das ISO-Komitee einen Standard für aktive RFID beschlossen hat, wollen die meisten Endnutzer entweder nur passives RFID oder gar keines. Das geht aus einer Studie der Marktforscher ABI Research hervor. Momentan sei so etwas wie eine Balance zwischen Antrieb und Hemmnis der aktiven RFID-Technologie abzulesen. Grund dafür sind auch die fehlenden Aufträge durch die US-Regierung im Bereich Container-Sicherheit und -Tracking und der große unentwickelte Markt dafür.

Michael Liard von ABI halte den Markt für Frachtüberwachung und -sicherheit nicht für immun gegen die Kosten-Nutzen-Diskussionen von aktiver bzw. passiver Technologie. Gerüchte in der Industrie über staatliche Aufträge zur Sicherung und Überprüfung von Hochsee-Containern haben zu einer vorschnellen Entscheidung für aktives RFID geführt. Die ISO unterstütze durch weitere Deliberalisierung diesen Trend. Die staatlichen Aufträge durch den US-Heimatschutz (DHS) blieben bislang aus. Endnutzer seien ebenfalls in eine abwartende Haltung verfallen.

Währenddessen haben eine Reihe Anbieter einen Standard für das weniger teure passive RFID formuliert, von dem sie hoffen, dass er seinerseits für das Container-Tracking eingesetzt werde. Interesse gebe es aber momentan nur durch Spediteure und Hafenbetreiber, die darin Investitionen mit klarem finanziellem Rücklauf sehen.

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