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Großes Wachstum im mobilen Web 2.0

15.05.2008 | Artikel drucken | Artikel empfehlen

Soziale Netzwerke auf dem Handy, mobile Suche und mobiler User-Generated-Content werden bis 2013 zu einem starken Wachstum des mobilen Web 2.0 führen.

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Laut der britischen Marktforschungsfirma Juniper Research wird der Markt für mobiles Web 2.0 und mobilen User-Generated-Content von 1,8 Mrd. US-Dollar in 2008 auf bis zu 11,2 Mrd. US-Dollar in 2012 emporschießen. Ian Chard von Juniper Research begründet dies mit der Entwicklung des Konsumenten zum Prosumenten (ECIN berichtete). Das Mobiltelefon sei, so fährt er fort, durch seine ständige Erreichbarkeit die logische Erweiterung von sozialen Netzwerken und anderen Web 2.0-Anwendungen.

Besonders standortbezogene Dienste bieten sich für eine Integration in soziale Netzwerke an. Zu wissen, wo sich der jeweilige Nutzer befindet und welche Interessen er hat, ist nicht nur für seine Internet-Freunde interessant, sondern auch für Werbetreibende. Hier sind allerdings genaue Regelungen hinsichtlich der Privatsphäre und der Datensammlung seitens der Provider nötig.

Die Eigenheiten des mobilen Web 2.0 erfordern noch Entwicklungsarbeit, sowohl bei den Service-Providern, als auch bei den Hardware-Entwicklern. So müssen Provider über werbefinanzierte Angebote und profitable Partnerschaften mit PC-basierten Internetfirmen nachdenken. Handy- und PDA-Hersteller müssen die Software-Unterschiede zwischen ihren Systemen überbrücken um eine universelle Anwendbarkeit der mobilen Web 2.0-Anwendungen zu ermöglichen. Erträge können im mobilen Web 2.0 vor allem aus Service-Dienstleistungen erzielt werden, mobile Internet-Werbung kommt erst an zweiter Stelle, allerdings mit wachsender Tendenz.

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