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Print-Webführer bricht alle Rekorde
18.03.1999 | Artikel drucken
www.deutsche-internetadressen.de lautet nicht nur die URL eines Webführers sondern vor allem der Titel eines der wohl erfolgreichsten Bücher zum deutschen Internet. Das aufwendig und exklusiv gestaltete Buch erscheint Mitte April bereits in der dritten Auflage mit 20.20000 Exemplaren.
Von der erst vor wenigen Wochen erschienen zweiten Auflage hat der Arcum Verlag nicht einmal mehr Belegexemplare. Mitte April folgt nun die dritte Auflage mit 20.20000 Exemplaren. Das aufwendig und exklusiv gestaltete Buch ist Orientierungshilfe für alle von Suchmaschinen Frustrierten. Umgekehrt bietet das Print-Kompendium eine hervorragende Werbeplattform für die redaktionell ausgewählten Websites.
Deutsche-Internetadressen bietet dann auch 2.20000 deutsche Websites aus einer Auswahl von 60.20000. Selbstverständlich stellt die siebenköpfige Redaktion jede Webadresse mit einer griffigen Kurzbeschreibung vor. Screenshots von ausgewählten Homepages runden den guten Eindruck des 450-Seiten-Werks ab.
Auf Ordnung legt die Edition Arcum besonderen Wert. Schließlich soll der User hier das finden, was im Internet mitunter schwierig erscheint: die richtige Webadresse. "Das Internet ist wie ein Wald. Da findet man goldene Eier nur zufällig. Wir haben hier 2.20000 Top-Adressen zusammengestellt, die garantiert gut sind", erklärt Olaf Salié Lektor der Edition Arcum das Erfolgskonzept des Verzeichnisses.
Und diese Orientierungshilfe bieten die Deutsche-Internetadressen allemal. Unter 47 Überschriften findet sich alles, was im deutschen Web Rang und Namen hat. Electronic Commerce nimmt mit Themen wie Finanzen, Marketing und Werbung, Recht, Shopping u.a. Raum ein. Deutsche-internetadressen.de stellt eine fundierte Ressource für gezielte Internetrecherchen dar.
Schon an den großen Erfolgen der Online-Buchhändler wird deutlich, daß sich die Medien Internet und Buch keine Konkurrenz machen. Der Buchabsatz hat durch den Vertrieb über das Internet einen neuerlichen Boom erfahren. Umgekehrt haben Printmedien zum Thema Internet Hochkonjunktur. "Das Internet braucht andere Medien, um auf sich aufmerksam zu machen. Was Suchmaschinen ausspucken und was Surfer bei Onlinesitzungen finden, gleicht eher einem Tappen im Dunkeln. Daher haben strukturierte Buchverzeichnisse nach wie vor ihre guten Marktchancen", erklärt Olaf Salié. "Das Internet ist eben kein selbstreferentielles Medium."
Das Buch-Konzept ist so erfolgreich, daß die Edition Arcum nunmehr eine Reihe mit Spezialthemen herausgebracht hat. Die Gebiete lauten Kunst und Kultur, Sport und Fitness, Gesundheit, Shopping und demnächst auch Aktiengesellschaften im Internet. Selbstverständlich kann das Buch auf der Website auch online bestellt werden.
Über Anregungen und Kritik freut sich Tobias Arndt
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