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Post startet eVITA
19.05.1999 | Artikel drucken
Die Deutsche Post geht mit einem Portal der Superlative ans Netz. Der Titel eVITA will alles bieten und noch viel mehr. Davon zeugt die breite inhaltliche Palette. Magazine, Familie, Fitneß, Beruf und Computer lauten die Themengruppen. Das Konzept, das dahinter steckt scheint zu lauten: eVITA hat für jeden etwas zu bieten, genau wie die Deutsche Post auch. Übrigens ist ECIN als Content-Partner für Electronic Commerce unter der Rubrik Computer mit einer Auswahl an Fachartikeln vertreten.
Mit eVITA vollzieht die Deutsche Post endgültig den Einstieg in den Internethandel. Und den will sie mit ganz eigenen Produkten in Schwung bringen. Im Postcenter gibt es Zugriff auf so sinnvolle Dienste wie PLZ-Suche, Postbank und eine Übersicht über alle Services der Post selbst inklusive Preistabelle. Hier erwartet Postkunden auch Wissenswertes über die Expressdienste, samt Telefonhotline zwecks direkter Order. Hilfreich erscheint auch der Ticketdienst. Ob Rap, Rock'n Roll, Klassik oder Schlager, gemeinsam mit ihrem Partner epm (Entertainment Package Marketing) stellt die Post einen beachtlichen Service auf die Beine, der sowohl online über eVITA als auch in den 14.20000 Postfilialen zur Verfügung steht.
Inhaltlich will die Post entsprechend ihrem Image ein besonders breites Angebot vorlegen. Magazine, Familie, Fitneß, Beruf und Computer lauten die Überschriften, unter denen jeweils mehrere Content-Partner Inhalte beitragen.
Aber auch für Internet-Shopping versucht eVITA sich als eine der ersten Adressen im deutschen Internet zu positionieren. Der virtuelle Marktplatz will mehr sein als eine weitere Einkaufsmeile im Web. Mit Sicherheit, Verläßlichkeit und guter Orientierung soll Online-Shoppern ein bequemes Umfeld vermittelt werden.
Auch Interaktivität ist Trumpf. Denn später rüstet eVITA das Angebot mit Community-Funktionen noch weiter auf: Chats, Diskussionsforen, Newsletter und Online-Sprechstunden sind geplant. Schließlich ist Kommunikation und Interaktivität, wenn auch nicht die unmittelbar zeitgleiche der elektronischen Medien, das uralte Geschäft der Post. Bleibt abzuwarten, ob sich diese Website mit ihrem breiten Angebot durchsetzt. Bei der Marktmacht der Deutsche Post ist Optimismus allerdings am rechten Platz.
Über Anregungen und Kritik freut sich Tobias Arndt
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