Langsam wird es wieder besser - auch für die Werbebranche. Von „stabilen Verhältnissen“ kann zwar allgemein noch nicht die Rede sein, aber im Internet stehen die Zeichen auf Wachstum. Das gilt besonders für einen bislang häufig unterschätzten Bereich: Pay-Per-Click.
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Trotz des einsetzenden Weihnachtsgeschäfts sei die Werbekrise noch nicht abgehakt, warnt aktuell der Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft (ZAW) Für das kommende Jahr rechne man mit leichten Impulsen, die den Werbemarkt aus dem Abwärtstrend hinaus auf die Ebene der Stagnation führen, "aber vorerst mit angezogener Handbremse", betonte ZAW-Präsident Wiegmann während der Präsentation der Ergebnisse der traditionellen Herbstumfrage unter den 41 Mitgliedsorganisationen der werbenden Firmen, Medien und Agenturen.
Ausgenommen davon ist nach den Schätzungen des ZAW das Internet: Das Werbewachstum dort werde im laufenden Jahr bei über 20 Prozent liegen. Die Zwei-Prozent-Marke sei bei den Marktanteilen am Werbegeschäft der Medien in Reichweite gerückt. Weil das Internet für Konsumenten und Unternehmen mittlerweile einen selbstverständlichen Bestandteil des täglichen Lebens darstelle, wachse entsprechend organisch die Bedeutung auch für die Marktkommunikationspolitik der Firmen. Der ZAW rechnet mit dem Anstieg des Anteils am Werbemarkt auf fünf Prozent bis 2006.
Abgesehen davon, dass offensichtlich mit Online-Werbung jetzt und in Zukunft Geld verdient werden kann, lohnt sich vor diesem Hintergrund ein genauerer Blick: Wie wird im Internet geworben? Welche Werbeformen werden bevorzugt? Aus eigener Erfahrung kennen mit Sicherheit nahezu alle Internet-Nutzer die häufig so genannte „traditionelle Online-Werbung“. In der Frühzeit des Internets waren das die Banner Ads. Heutzutage gebe es mehr und mehr Anzeigen, die Fernsehspots gleichen, und als Video-Streams bei den großen Portalen platziert werden, so Yahoo CEO Semel in einem Interview in der Motley Fool Radio Show. Aber das ist nur die eine Seite der Medaille. Auch Yahoo hat sich kürzlich im Bereich Online-Werbung ein zweites Standbein gesichert: Mit der Akquise von Overture ist man in die Bezahlwerbung bei Suchmaschinen eingestiegen. Pay-Per-Click ist nach Semels Einschätzung für kleine und mittelständische Unternehmen das Mittel der Wahl.
Der Hintergrund: Angesichts der überwältigenden und ständig wachsenden Zahl von Websites spielen Suchmaschinen eine immer größere Rolle als Wegweiser nicht nur zu kostenlosen Informationsangeboten, sondern auch als ein virtuelles Schaufenster für Konsumenten. Es ist kein Geheimnis, dass es bei einem großen Teil der Suchanfragen mittlerweile immer häufiger um Beispiel um Reisebuchungen oder Kfz-Versicherungen geht. Und weil die Konsumenten bei den Suchmaschinen auch auf der Suche nach dem richtigen Anbieter sind, machen sich immer mehr Händler und Dienstleister hier daran, möglichst vielen Kunden einen direkten Weg auf ihre dazu passende Website zu bahnen. Sie vertrauen nicht mehr allein auf das „organische“ Listing ihrer Angebote in der Liste der Suchtreffer, bei dem der erzielte Rang durch immer kompliziertere Algorithmen und Vorschriften bestimmt wird. Vielmehr setzen sie auf bezahlte Einträge, „Sponsored Links“, die zu den jeweils eingegebenen Suchbegriffen passend eingeblendet werden. Marktführer in diesem Segment der Online-Werbung: Overture.
Dass ein Unternehmen wie Yahoo nicht aus „Spass und Dollerei“ in den Markt der bezahlten Werbung bei Suchmaschinen einsteigt, ist selbstverständlich. Die Verantwortlichen setzen hier auf eine Entwicklung, die von Experten mit eindrucksvollen Prognosen beschrieben wird: Jupiter Research erwartet ein Wachstum von 50 Prozent in diesem Jahr. Mit Paid Listings sollen nach ihren Berechnungen global 1,6 Mrd. US$ umgesetzt werden.
Für alle diejenigen, die im Internet Kunden auf ihr Angebot aufmerksam machen wollen und NICHT über die nötigen Mittel verfügen, mit fernsehspot-ähnlichen Einblendungen zu werben, liegt die Schlussfolgerung auf der Hand: Man sollte so schnell wie möglich herausfinden, ob und inwieweit die bezahlte Werbung bei Suchmaschinen für das eigene Unternehmen erfolgreich sein kann.
Auch ECIN ist hier wie immer am Ball und bietet aktuell den passenden Online-Workshop: „How-to-Overture: Suchmaschinen durch Bezahlwerbung optimal nutzen". Es geht ganz speziell um die Vorbereitung und Durchführung einer Kampagne, die mit Unterstützung von Overture und inklusive eines 50 Euro-Gutscheins für Neukunden das Weihnachtsgeschäft auf volle Touren bringen wird. Start ist am 17.11. Mehr Info unter workshops.ecin.de/how-to-overture